“Die Menschen, die kommen, kennen den Arbeitsmarkt und seine Anforderungen nicht. Sie müssen sich langsam damit vertraut machen, sie müssen realistische Vorstellungen entwickeln”, sagt Wirtschaftspsychologe Jürgen Deller im Interview mit dem Deutschlandfunk. Geduld und Unterstützung – das seien deshalb die wichtigsten Aspekte, um Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Zwar sei diese intensive Begleitung, die vor allem in der Anfangszeit unerlässlich sei, aufwendig und koste Geld, doch müssen die Geflüchteten als Chance gesehen werden. Viele von ihnen seien hoch motiviert und brächten viele Kompetenzen mit, die Unternehmen erkennen und nutzen sollten.

Um Flüchtlinge schneller in unseren Arbeitsmarkt zu integrieren, müsse aber auch die Belegschaft intensiv in den Prozess mit einbezogen werden. “Vielfalt muss positiv besetzt sein”, sagt Deller. Durch eine intensive Begleitung und Unterstützung von allen Seiten könne der bisher geltende Zeitraum von zehn Jahren auf fünf bis sechs Jahre verkürzt werden.

Hier finden Sie den gesamten Text zum Nachlesen und einen Mitschnitt des Interviews.

Arbeitsintegration Geflüchtete ist ein Kooperationsprojekt des Goinger Kreises e.V. und der Leuphana Universität Lüneburg.

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